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Sie tragen sich mit dem Gedanken sich eine Kamera zu zulegen ? Gut !
Das ist eine hervorragende Idee. Ach, das finden Sie auch, aber bei dem
ganzen Fachchinesisch schwirrt Ihnen der Kopf ? Nun erst einmal keine
Panik, denn Sie haben ja diese Seite angeklickt und hier wird Ihnen
geholfen. Zunächst einmal eines vorweg: "Es ist
heute (fast) unmöglich einen gravierenden Fehler zu machen". Warum ?
Nun - die Hersteller auf dem Weltmarkt, haben ein Niveau erreicht und
ein zwar ein sehr Hohes. Wenn man die eine oder andere "No-Name-Marke"
einmal heraus nimmt, so bleiben bei den Marken Herstellern wirklich nur
gute Kameras über. Diese unterscheiden sich in Ihrer Ausstattung, aber
irgendwas muß ja auch die Preisunterschiede erklären und rechtfertigen.
Das ist die wohl meist gestellteste Frage am Ladentisch. Das wird wohl
auch jede Verkäuferin und Verkäufer unterschreiben. Aber es ist eine
durchaus berechtigte Frage. Aber vielleicht sollte man sie etwas anders
stellen.
"Was möchte ich denn mit der Kamera erreichen ?"
Nun jetzt haben wir schon ein paar Ansatzpunkte:
- soll sie "nur" für Urlaubsfotos sein ? - fotografiere ich gerne Motive, die ein gewisse Entfernung haben ? - möchte ich bei Sport Fotos machen ? - sollen vielleicht Tiere fotografiert werden und wenn ja, wo ? - bin ich ein Freund der Landschaftsfotografie ? - oder doch lieber Portraits? - soll sie besonders klein und handlich sein ? - und und und und......?
Fotografen machen ihre Prüfung vor der Handwerkskammer und wie jeder Handwerker sucht mab sich sein passendes Handwerkszeug.
Sie
merken also, dass sich sich die Kamera für ihren Bedarf und ihre
Bedürfnisse aussuchen. Natürlich gibt es eine Menge Kameras, die sehr
universell sind. ABER es gibt keine Eier legende Wollmilchsau !
Um
Ihnen nun einen Überblick zu schaffen, wird hier auf die wichtigsten
Ausstattungsmerkmale eingegangen, über die Sie gewiss, bei der Lektüre
des einen oder anderen Prospekt oder bei einem Beratungsgespräch
stolpern werden.
Noch mehr Informationen über die Fotografie finden Sie hier.......
Auf dem Bildsensor befinden sich eine gewisse Anzahl
von PIcture (X) ELements,
also Elemente, die Lichtempfindlich sind. Die Anzahl dieser Pixel (=
Bildpunkte) entscheidet über die Auflösung des Bildes und da heißt es
(erst einmal) je mehr davon da sind, desto besser ! Machen wir einmal
ein gedankliches Experiment. Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und
skitzzieren Sie ein Raster darauf mit 10x10 Kästchen. Das sind also
100 Kästchen. Nun malen sie ein Bild. Vielleicht ein Haus oder einen
Baum. Nun machen sie das Gleiche mit 100x100 Kästchen. Jetzt haben wir
schon 10.000 Kästchen zur Verfügung. Versuchen Sie jetzt noch eimal das
gleiche Motiv zu malen. Na merken Sie was ? Richtig - dieses Bild wird
viel detailreicher als das Vorherige. Treiben wir es doch weiter:
1000x1000 = 1.000.000 Kästchen. Jetzt haben wir aber Platz um schon ein
richtig gutes Bild zu malen.
So verhält es sich auch bei den
Bildsensoren. Doch muß man sagen, dass die heutigen Kameras über eine
ausreichende Anzahl von Pixeln verfügen und man wird nicht mehr Gefahr
laufen eine Kamera mit einer zu geringen Auflösung zu kaufen. Aber, wie
wir gleich sehen werden, gibt es Grenzen und manchmal ist weniger mehr.
Ein ganz besonderer Stil des hamburger bilderkontor´s !
Der besondere Stil des hamburger bilderkontor´s !
Mit der digitalen Fotografie ist die Auslöseverzögerung wieder ein Thema geworden. Eigentlich hat jede Kamera, ob analog oder digital eine Auslöseverzögerung. Gemeint ist damit die Zeit, welche vergeht, vom drücken des Auslösers, ist zum öffnen des >Verschlußes. Bei den ersten digitalen Kameras war eine deutliche Zeitverzögerung zu spüren. Vom Drücken des Auslöseknopfes bis zum "fertigen" Bild vergingen mehrer Sekunden, so dass entweder der Moment dahin war, oder der Fotograf verwackelte. Diese Problem ist im allgemeinen im Griff. Nur ganz vereinzelt trifft man auf Kameras, und dann wircklich im untersten Preissekment, die eine lange Auslöseverzögerung haben. Bei digitalen Spiegelreflexkameras ist dies kein Thema mehr, und auch bei Kompaktkameras im mittleren Preisbereich, kann man da keinen Fehler mehr machen.
siehe Bildstabilisator.
Autofokus heißt übersetzt automatische Scharfeinstellung. Die Firma Sanyo brachte das erste Autofocussystem auf den Markt. Seit Mitte der 1980 (!) Jahre ist es gang und gebe. Hier gibt es wiederum zwei Arten von Autofokus.
aktiver Autofokus
passiver Autofokus
Der aktive Autofokus ist seit Anfang der 1980 Jahre in den Kompaktkameras eingebaut und auch die Firma Polaroid intergrierte dieses System in seine Top-Kameras. Übrigens hatte Polaroid die erste Spiegelreflexkamera mit Autofokus auf dem Markt. Die Funktionsweise ist wie folgt:
Die Kamera sendet ein Signal aus. Meistens ist ein Infrarot Strahl, dieser reflektiert und wird von der Kamera empfangen. Die Kamera registriert die Differenz zwischen Senden und Empfangen und errechnet die (ungefähre) Entfernung. Aus diesem Grunde waren in den ersten Kameras ohne Ausnahme mit Weitwinkelobjektiven ausgestattet, weil die von Hause eine Große >Schärfentiefe mit bringen. Die Systeme wurden immer weiter verbessert, so dass auch >Zoomobjektive mit starken Telebereich eingesetzt werden konnten.
Dies war die Zeit in der sich immer mehr der passive Autofokus etablierte. Hierbei misst die Kamera die Kontraste und ermittelt so die Entfernung.
Die Belichtung ist ein Zusammenspiel zweier Bauteile ohne die eine Kamera, egal welcher Art unmöglich wäre. Das haben wir einmal die >Blende und die >Verschlusszeit. Mehr Informationen finden Sie hier
Der Bildsensor ist das Herzstück einer digitalen Kamera. Er besitzt viele Eigenschaften, die aus der gute alte Film hatte. Jedoch so einfach kann man es sich hier nicht machen. Während man bei einer anlogen Kamera über die >Auflösung beim Kauf des Filmes entschied, so ist diese Auflösung heute schon mit der Kamera festgelegt. Die Industrie ist stets bemüht die Bildsenoren zu verbessern. Die heutigen Bs. sind in ihren Leistungen enorm gut. Schon bei kleinen Kompaktkameras, haben wir schon gute bis sehr gute Bs. Die Bildsensoren, bzw. ihre Größe ist für die Bildqualität ebenfalls entscheidend. Die pysische Größe reicht hierbei von "kleiner als ein Fingernagel" bis zum wohlbekannten >Kleinbildformat 24x36mm.
Der Bildstabilisator ist wirklich eine Spezialität der digitalen Film- und Fototechnik. Eingeführt wurde er im Videobereich. Dort wurde immer weiter entwickelt, bis er Einzug in die Fotografie erhielt. Die Firma CANON baute schon zu analogen Zeiten (!) Bildstabilisatoren in ihre Objektive ein. Dies machten sie nachdem sie es in Ferngläser verwendet hatten. Also haben wir garnicht mit einer wirklich brandneuen Technik zu tun.
Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Bildstabilisatoren:
den optischen Bildstabilisator
den elektronischen Bildstabilisator.
Bei dem elektronischen Bildstabilisator errechnet die Kamera eine korrigierten Bildausschnitt. Also das Bild wird etwas vergrößert.
Bei dem optischen Bildstabilisator werden entweder im Objetiv Linsenelemente verschoßen oder es wird der ganze Bildsensor nachgeführt.
Bei den Spiegelreflexkameras kann die Unterschiede sehr schön erkennen. Befindet sich der Stabilisator im Gehäuse (Olympus, Pentax, Sony), so wird der Sensor nachgeführt. Ist er aber im Objektiv Canon, Nikon, Panasonic), so werden Linsen nachgeführt.
Es hat die Praxis gezeigt, das diese beiden Arten von optischen Bildstbiliatoren sich absolut bewährt haben. Sie sind wirklich gleichwertig.
Was um alles in
der Welt, soll auf einem Bild Rauschen ? Wir sind doch nicht bei
Tonfilm.
Nun der Begriff Bildrauschen ist wahrlicht nicht
neu. Hat man ihn bei der analogen Fotografie nur nicht benutzt. Aber
die Kollegen aus der Fernsehtechnik, kennen diesen Begriff schon sehr
lange. Und ob Sie es glauben oder nicht, Sie haben mit 100%tiger
Sicherheit so ein Bildrauschen auch schon gesehen. Erinnern Sie sich
an den letzten Bildausfall bei Fernsehen. Diese krisselige Bild, wenn
der Fernseher keinen Empfang hat. Ja ? Und genau das ist ein
Bildrauschen.
Das Bildrauschen wir "unterstützt" von der Größe des Bildsensors, der Anzahl der >Pixel und von der verwendeten >ISO Einstellung.
Wenn man einen sehr kleinen Bildsensor hat und diesen mit Pixel nur so vollstopft, dann liegen die viel zu kleinen Bildpunkte eng bei einander. Die fördert diese Ungenauigkeit. Wenn man dies dann noch kombiniert mit einer hohen Empfindlichkeitseinstellung (=ISO), dann kommt es regelrecht zu einem Überlaufen des einzelnen Bildpunktes und dann haben wir ein kontrastarmes "matschiges" Bild.
Die Blende ist sehr gut mit der Pupille im Auge zuvergleichen, denn sie ist nichts anderes. Die klassische Blendenreihe lautet wie folgt:
"Wenn die Sonne lacht, dann nehme Blende acht !" Dies ist so ein kleiner Merksatz aus einer Zeit, in die Kameras noch keinen >Belichtungsmesser eingebaut hatten. Hier war das Können und vor allen Dingen die Erfahrung des Fotografen gefordert und genau dies war (oder ist) der Grund dafür, dass die heutigen Kameras solche Einstellungen automatisch vornehmen.
Die Blendenreihe oben beginnt mit dem Wert 1,0 und endet mit dem Wert 32. Nun ist man geneigt zu sagen, dass die Blende 1,0 eine Kleine und die Blende 32 eine Große ist. Falsch es ist genau umgekehrt ! Warum ? Nun diese Werte in der Blendenreihe sind Verhältnisse und zwar von der >Brennweite zum lichten Durchmesser. Also, wenn ich die Brennweite und die lichten Durchmesser dividiere, dann erhalte ich diese Blendenzahl.
(F) 50mm : (f) 2,0 = 25mm
(F) 50mm : (f) 11 = 4,5mm
F bezeichnet die Brennweite und f bezeichnet die Blende.
Die Brennweite sagt uns mit was für einem Objektiv wir es zu tun haben. Und Sie haben bestimmt all die folgenden Begriffe schon einmal gehört:
Da das Kleinbildformat die gesamte Fotowelt Jahrzehnte lang geprägt hat, werden die Brennweiten bezogen auf das Format benannt. Vereinfacht ausgedrückt, ist die Brennweite abhängig von der Diagonale des Aufnahmeformates. Mit der Einführung der sehr sehr kleinen Bildsensoren der Kompaktkameras, gab es zwischenzeitlich ein wahres Kuddelmuddel. So sind die Hersteller seit geraumer Zeit dazu übergegangen, die Brennweiten in den "gewohnten" anzugeben. Aber was sind die "gewohnten" Brennweiten ?
Da beginnen wir am besten mit dem Normalobjetiv, das hat eine Brennweite von F=50mm. Diese Brennweite vergrößert nicht und verkleinert nicht. Sie stellt die Proportionen des Gegenstände etwas so ab, wie es auch das Auge sieht. Leider hat es nicht den Bildkreis des menschlichen Auges. Nun kann man einmal behaupten, alles was unter der Zahl 50 liegt ist ein Weitwinkelobjektiv und alles was überhalb liegt ein Teleobjetiv.
8mm - extremes Weitwinkel mit runder Abbildung (Fish-Eye) 20mm - starkes Weitwinkel 28mm - weithin das gebräuchlichste Weitwinkel 50mm - Normalobjektiv 85mm - leichtes Teleobjetiv sehr gut für Portraits geeignet 105mm - klassisches Portraitobjektiv 200mm - weithin gebräuchliches Teleobjetiv 300mm - mittlerweile am meißten eingesetztes Teleobjektiv
Es wäre wirklich wünschenswert, wenn die Dinge ohne Probleme ablaufen, aber wie wir alle aus Erfahrung wissen ist das nicht so. Und so stellen die Objetive die Techniker vor manche Herausforderung. Die verschiedenen Brennweiten der Objetive bringen Fehler mit und je extremer sie werden, desto sichtbarer werden sie. So ist das auch bei den Teleobjetiven. Je länger die >Brennweite wird, desto mehr wird da Phänomen der chromatischen Aberation sichtbar. Das weiße Licht besteht auf drei Grundfarben Rot - Grün - Blau (RGB). Jede dieser Farbe hat eine andere Wellenlänge, logisch, denn sonst würden wir sie nicht unterscheiden können. So ist Rot langwellig und blau kurzwellig. Dadurch haben diese Farben in einem Objektiv verschiedene >Brennpunkte. So liegt Bau vor dem des Rot. Das hat zu Folge, dass sich Farbsäume um Motivteile und/oder Lichtquellen bilden. Astronomen können ein Lied davon singen. Aber es gibt Abhilfe. Durch Verwendung besoderer Glas und Kristallsorten, lassen sich die vrschiedenen Brennpunkte vereinen und der Fehler ist behoben. Diese korrigierten Objetive sind entsprechend bezeihnet. Sigma zum Beispiel nennt die Objektive APO-Objetive. Die kommt von APOchromatisch. Es lohnt sich wirklich vor dem Kauf darauf zu achten.
siehe > Speicherkarten.
Eine digitale Kamera macht ja eigentlich kein Bild mehr, sondern legt eine Datei an. Und da haben sich zunächst die Hersteller allerlei nettes zu ausgedacht. Das führte mal wieder zu einem unwahrscheinlichem Durcheinander. Aber diese Zeiten sind zum Glück vorbei. In der Fotabranche hat man sich auf ein paar Dateiformte geeinigt. Allen voran das JEPEG-Format. JEDE Kamera in in der Lage JEPEG Datei anzulegen. Die Kompaktkameras können sehr oft auch nichts anderes. Aber mit diesem Format kommt man auch am weitesten, denn es wird von Windows und Mac zu 100% unterstützt. Auch das Verschicken von Bilder per eMail, oder die weitverbreiteten Fotobuch-Software arbeiten mit dem JEPEG Format.
Nun gibt es ja immer Spezialisten, die möglichst keinen Verlust haben möchten und da liegt der Hacken bei dem JEPEG-Formart. Es wird nämlich Komprimiert, also kleingerechnet und bei dekomprimieren (beim öffnen der Datei) kommt es zu (leichten) Datenverlusten. Vergleichbar mit einem Brief, den man falten muss, wenn man ihn in den Umschlag stecken möchte. Faltet man ihn wieder auseinander, so bleiben Knicke. Deshalb steckt am wichtige Dokumenten wie Urkunden oder Bilder in einen großen Umschlag. Doch steckt dann auch das Problem. Sehr viel mehr passt da denn nicht mehr hinein. So ist es auch mit dem Datenspeicher, der >Speicherkarte. Die hat ein begrenztes Speichervolumen und da möchte ich soviele Bilder wie möglich unterbringen. Jedoch muss auch gesagt werden, dass sich diese Fehler in tollerierbaren Grenzen halten und es durchaus möglich ist, Bildformate bis 60x90cm mit JEPG-Dateien zumachen.
Aber wenn man wirklich auf Nummer Sicher gehen möchte sollte, man denn mit TIF oder noch besser mit dem RAW-Format. Spiegelreflexkameras bieten es dem Fotografen an seine Bilder im RAW-Format zu machen. Allerdings muss auch gesagt werden, dass das RAW-Format auch wirklich ewtas für weit fortgeschrittene ist.
International Standart Organisaton
- auch ein
gutes altes Überbleibsel auch analogen Tagen. Der ISO-Wert sagt uns auf
welche Lichtempfindlichkeit der Sensor eingestellt ist. Sie erinnern
sich bestimmt an den Normal-, Niedrig- und Hochempfindlichen Film ?
Genau bei schlechtern Lichtverhältnissen, hat man eben einen 400er Film
eigesetzt und der normale Film war der 100er oder 200er. Damit es
zu keinen großen Verwirrungen kommt, wurden diese Werte übernommen. Von
den ASA und Din Angaben hat man sich entgültig verabschiedet, obwohl
der ISO-Wert auch schon lange im Gebrauch ist und eine Zusammenfassung
der ASA und Din Angaben war ( ISO 100/21°). Gab es in der Emulsion
eines Filmes gravierende Unterschiede, so ist die bei den Bildsensoren
nicht so einfach möglich. Denn die lichtempfindlichen Elemente in der
Emulsion wurden größer, je empfindlicher der Film wurde. Das läßt sich
bei einer digitalen Kamera nicht so einfach lösen. Hier wird die
elektrische Spannung auf den einzelnen Pixel erhöht. Der Bildpunkt
steigert damit seine Empfindlichkeit. Hier steht die Technik vor
ählichen Problemen, wie bei dem Film. Denn je enger die Bildpunkte
zusammenliegen, desto größer ist die Gefahr, das Pixel Paulchen
seine Nachbarn ganz einfach ansteckt und seine Ladung verteilt. Das hat
zur Folge, dass das Bildrauschen erhöht wird.Die
heutigen ISO-Werten sind nicht ganz genau, wie die Bekannten auch
analogen Zeiten. Aber wollen wir jetzt nicht päpstlicher als der Papst
werden.
So kann man sich folgendes merken:
ISO 100 -
normales Licht, also Sonne und/oder Blitzlicht
ISO 200 - schon
etwas bedeckter Himmel, Blitzlicht
ISO 400 - schlechte
Lichtverhältnisse, Sportfotografie
ISO 1600 - man darf in Räumen
nicht blitzen. Hier fängt das Bildrauschen häufig an.
Diese
sind die Standardwerte. Es gibt jedoch auch Werte, die dadrüber oder
darunter liegen. Bei den Spiegelreflexkameras, die einen sehr großen
Sensor besitzen, kann man durchaus höhere ISO-Werte einsetzen.
Besonders bei den neueren Chips (ca. 3 Jahre alt) ist das meist kein
Problem mehr. Möchte man eine exakte Detailschärfe erlangen, so
empfiehlt es sich (wenn möglich !) Werte wie zum Beispiel ISO 64
einzusetzen. Oft bein günstigeren Kompaktkameras sollte das gemacht
werden.
Die ersten digitalen Spiegelreflexkameras wurden, im Gegensatz zu ihren kleinen Verwandten, den Kompaktkameras, nicht mit der Eigenschaft ausgestattet direkt das Vorschaubild auf dem LCD-Monitor zu betrachten. Das änderte die Firma Olympus und brachte die erster Spiegelreflexkamera mit eben dieser Live-View Funktion heraus. Bei den ersten Kameras war das Fotografieren damit recht kompliziert, da der >Autofokus nicht arbeitete. So musste man manuell die Schärfe einstellen. Sony brachte dann den Durchbruch und hatte als Erster eine digitale Reflexkamera mit Live-View und Autofocus. Mittlerweile ist dies Funktion in nahe zu jeder Kamera enthalten.
Mit Pict-Bridge bezeichnet man eine Norm, die es ermöglicht eine Kamera direkt an einen Drucker anzuschließen. Zwei entsprechend ausgerüstete Geräte, könne nur mittels einem USB-Kabel verbunden werden. Die Befehle an den Drucker werden dann direkt von der Kamera übertragen. Dies ist mittlerweile eine weitverbreitete Funktion.
Die Schärfentiefe, oder manchmal auch gerne Tiefenschärfe genannt, sagt uns von wo bis wo ein Motiv scharf abgebildet wird. Die Schärfetiefe ist abhängig von
a.) der Brennweite und b.) von der eingestellten Blende.
Weitwinkelobjektive haben schon durch ihre Konstruktion bedingt einen sehr großen Schärfetiefenbereich. Bei einer Brennweite von F=28mm zu Beispiel beginnt der Unendlichbereich bereits bei 3m. Verwendet man jetzt noch eine kleine Blende wie zum Beispiel f=8,0, beginnt der Schärfenbereich schon bei ca. 1m und geht bis nach unendlich. Das heißt alles was bis zu einem Meter an der Kamera ist wird scharf abgebildet. Für große Motive wie z.B. Autos, Häuser, Landschaften etc. ist das genau richtig. Doch bei Portraits kann eine Schärfe bis in die Tiefe des Bildes sehr störend sein. Dafür stetzt man leichte Telebrennweiten ein (z.B. F=85mm), die eine sehr kleinen Schärftiefenbereich habe. Kombiniert mit einer großen Blende (f=2,0), so wird nur der Bereich scharf abgebildet, auf den auch fokusiert wurde.
Sie hat den guten alten Film abgelöst, die Speicherkarte. Zum beginn des digitalen Zeitalters gab es ein großes Durcheinander, aber diese Zeit ist entgültig vorbei. Die allgemein gebräuch- lichste Karte ist die Secure Digital Memory Karte oder kurz SD- Karte, wobei diese auch schon vor geraumer Zeit von SDHC (High Capacity) "abgelöst" wurde. Ab der Speicherkapazität von 4 GB (Gigabyte) werden nur noch die SDHC-Karten angeboten. Macht aber nichts, da alle sich im Handel befindlichen Kameras, diese Kartentyp unterstützen, ja sogar benötigen.
Der zweite Kartentyp ist die Compact Flash Memory Karte, oder wieder nur kurz CF-Karte genannt.
Olympus und Fuji hatten einmal ein eigenes Kartensystem die xD-Karte. Allerdings ist Fuji auf die SD bzw. SDHC gewechselt und Olympus übernimmt immer mehr die Micro-SDHC Karte. Dies ist eine sehr kleine Version von der SD Karte, die zunächst für Handys entwickelt wurde.
Der einzige Hersteller, der seinen eigenen Kopf hat bzw. Karte hat. Sony arbeitet mit seinem Memory Stick.
Die sphärische Aberration betrifft in erster Linie Weitwinkelobjektive. Je kürzer die Brennweite wird, desto mehr kommt es zu Unschärfen im Randbereich. Abbhilfe schaft ein besonders geschliffenes Linsenglied, das an den Rändern kleine Ausbuchtungen hat, also nicht mehr gleichmäßig sphärisch sondern assphärisch geschliffen ist. Die Firma Tamron hatte Ende der achiger Jahre ein Verfahren entwickelt, welches ein aufwendiges und damit sehr teueres Schleiffen ablöste. Sie konnte die entsprächende Linse pressen. Dies hatte zur Folge, das die besonders damals schlechten Zoomobjetive jetzt eine hervoragende Qualität bekamen. Heute die die assphärische Linse so normal, dass es von manchen Hersteller gar nicht mehr erwäht wird.
Die Touch-Screen Technik wird jetzt mehr und mehr in die Fotobranche übernommen. Hierbei wird der Monitor zum Eingabefeld und viele kleine Knöpfe verschwinden. Geräte können noch kompakter gebaut werden zum Beispiel das Handy i-Phone von Apple.
Universal Serial Bus. Das Anschlußsystem mit dem wirklich jedes Gerät an einen Computer angeschlossen werden kann.
Der Verschluss sorgt dafür, dass das lichtempfindliche Medium (Film, Sensor) nicht unkontrolliert dem Lich ausgesetzt wird. Es gibt wiederum zwei grundsätzliche Arten von Verschlusssystemen:
Zentralverschluss
Schlitzverschluss
Der Zentralverschluss findet gestern wie heute Verwendung in Sucher-, Kompakt-, Mittelformat- und Fachkameras. Er befindet sich im Objektiv. Bei den Sucher- und Kompaktkamera ist dies konstruktionsbeding. Der Profi-Fotograf bevorzug diese Verschlussart, weil mit jeder >Verschlusszeit geblitzt werden kann. Jedoch ermöglicht der Schlitzverschluss viel schnellere Verschlusszeiten, wie zum Beispiel für die Sportfotografie gebraucht werden. So haben alle heutigen Spiegelreflexkameras den Schlitzverschluss.
Die Verschlusszeit bezeichnet die Zeit, in der der Verschluss geöffnet ist und das lichempfindliche Medium dem Licht aussetzt. Die klassische Verschlusszeitenreihe lautet wie folgt:
Hierbei handelt es sich immer Teisekunden. Also ein 1/125 ist der hunderfünfundzwanzigste Teil einer Sekunde. Das B an Anfang stehlt für beliebig. Die ist eine spezielle Einstellung für Langzeitbelichtungen, die über eine Sekunde hinaus gehen.
Um ein möglichst verwackelfreies Bild zustande zubekommen, benötigt man mindesten 1/60 Sekunde. Darunter besteht Verwackelgefahr. Bewegt sich ein Motiv, dann sollte die Verschlusszeit deutlich schneller sein, also 1/500 Sekunde. auch spielt die >Brennweite des Objetives eine wichtige Rolle. Hier gibt so einen kleinen Merksatz:
Brennweite = Verschlusszeit
Das soll heißes: Verwende ich ein Teleobjetiv von F= 300mm und halte es frei Hand (ohne Stativ), so muss ich mindestens eine 1/200 Sekunde erreichen um die Aufnahme nicht zu verwackeln. Ein gute Erfindung ist da der >Bildstabilisator, der es ermöglicht bis zu zwei bis drei Stufen unter der benögiten Verschlusszeit liegen zu können. Die gilt abe nicht für Motive, die sich schnell bewegen !
In der Fotografie ist man stets betrebt neutrale Farben zu erhalten. Also das Bild sollte möglichst nicht farbstichig sein. Unterschiedliches Licht hat auch immer eine Farbtempertaur, diese wird in ° Kelvin angegeben. Weißes Licht und damit Farbneutrales Licht hat eine Farbtemperatur von 5500° K. Blitzgeräte zum Beispiel haben genau diese Farbtemperatur.
Aber wenn wir die gemütliche Beleuchtung zu Hause im Wohnzimmer einschalten, bemerken wir, dass dieses Licht gelblich ist. Ein durchschnittlich Glühlampe hat eine Farbtemperatur von ca. 3500°K.
In der Farbenlehre lernen wir, dass die Komplimentärfarbe von Gelb Blau ist. Also müsste man einen entsprechenden Blaufilter verwenden um den Gelbstich wieder zu neutralisieren. Dies macht auch der automatische Weißabgleich in der Digitalkamera. Die Elektronik sorgt dafür, dass die entsprechende Komplimentärfarbe hinzu gefügt wird. Die Automatik ist so gut, dass man sich zu 95% auf sie verlassen kann. In nahezu jeder Kamera hat man die Möglichkeit, die Automatik abzuschalten und zum Teil vorprogramierte Lichtverhältnisse einzustellen. In jeder Spiegelreflexkamera kann man den Weißabgleich auf manuell wählen. Dazu braucht man nur die Kamera auf eine weiße Fläche, eine Wand oder ein Stück Papier, zu halten und die Kamera ermittelt die korrekte Einstellung.
Ein eigenes Speicherkartensystem von Olympus und Fuji. siehe auch >Speicherkarten.
Sie sind heute einfach nicht mehr wegzudenken. Sie haben die Festbrennweiten zu einer Randerscheinung gemacht, die Zoom-Objektive. Sie ja auch praktisch. Man kann schnell zwischen verschiedenen >Bennweiten wählen und so optimal und schnell den richtigen Bildausschnitt finden. Zoom bedeutet soviel wie variabel. Also man kann zwischen einer Anfangs- und einer Endbrennweite frei wählen. Heute gibt es Zoom-Objetive im Telebereich (70-300mm), im Normalbreich (28-100) und nur im Weitwinkelbereich (19-35mm).